Blauer Gürtel zu Weihnachten

Das war sicher nicht dem Weihnachtsmann zu verdanken, sondern der Lohn akribischer Vorbereitung. So belohnte sich Marlies Jakupi zusammen mit Trainingspartner Mats Lennart Depmer Mitte Dezember 2019 für monatelanges Training, indem die diversen Wurf-, Halte-, Hebel- und Würgetechniken bis zur Prüfungsreife trainiert wurden.

 

20191218 Mats und Marlies

Marlies Jakupi zusammen mit Trainingspartner Mats Lennart Depmer


Geworfen wird Uke (der, der geworfen wird) mit Bein-, Hüft- und Handwürfen, wobei Tori (der Werfende) auf perfekte Durchführung achtet, d.h. das Gleichgewicht muss gebrochen werden und der Partner mit Schwung, Schnelligkeit und  Kraft auf die Matte „gelegt“ werden. Die Armhebel gehen mit Überstreckung gegen das Ellbogengelenk, Schulter oder Handgelenkhebel sind beim Judo verboten. Bei Wirkung gibt man durch Handzeichen oder Stopp-Signal auf.


Bei den Judo-Würgetechniken werden in der Regel durch Zuhilfenahme der Judo-Jackenrevers die Halsschlagadern abgedrückt um die Blutzufuhr zum Gehirn zu unterbrechen, der Angegriffene signalisiert bei Wirkung durch Abschlagen mit der Hand die Aufgabe,  so dass keine Gefahr für die Gesundheit besteht, schließlich bedeutet Judo ja auch „der sanfte Weg“!


Die Prüfung zum 2. Kyu legten die beiden Travemünder Judoka in Tarp beim dortigen TSV unter den kritischen Augen der Prüfer Jan Okur und Katharina Zink-Okur ab.


Gratulation und weiter so Richtung 1. Kyu (brauner Gürtel)
Michael Hey